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PERSÖNLICHE ERKLÄRUNG ZUM WECHSEL AUS DEM BUNDESTAG IN DIE LEITUNG DES BUNDESAMTES FÜR BEVÖLKERUNGSSCHUTZES UND KATASTROPHENHILFE (BBK)

 

Nach gut elf Jahren als Abgeordneter im Deutschen Bundestag übernehme ich voraussichtlich im November die Leitung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn.

Ich habe es immer als eine sehr ehrenvolle Aufgabe empfunden, den wunderbaren Wahlkreis Lörrach-Müllheim als direkt gewählter Abgeordneter in Berlin vertreten zu dürfen. Deshalb war es die schwerste Entscheidung in meinem Berufsleben, das Bundestagsmandat zu beenden und dem Ruf des Bundesinnenministers nach Bonn zu folgen. Ich habe sehr mit mir gerungen, wegen der Verantwortung gegenüber meinen Wählern und den Menschen in meinem Wahlkreis, gegenüber meinen CDU-Unterstützern und auch gegenüber meinen Mitarbeitern. Gleichzeitig danke ich aber auch dem Minister für diesen Vertrauensvorschuss, auch wenn ich nicht viel Zeit hatte für diese schwerwiegende Entscheidung. Es wird jetzt meine Aufgabe sein, das Potential des BBK mit den Erfahrungen aus der Corona-Pandemie spürbar zur Geltung zu bringen. Dieser Herausforderung konnte und wollte ich mich letztlich nicht entziehen.

 

Entscheidend war für mich auch, dass die CDU bis zur nächsten Bundestagswahl noch ein Jahr lang Zeit hat, um einen geeigneten neuen Kandidaten zu finden. Sonst hätte ich es definitiv nicht gemacht. Es hilft mir sehr, dass ich besonders aus den Reihen meiner Partei und der Region in den vergangenen Stunden viel Zuspruch und Respekt für die Entscheidung erfahre.

 

Ich hatte das große Glück, dass ich in Berlin und im Wahlkreis ein wirklich tolles Team um mich hatte. Meine Mitarbeiter haben mich immer zu hundert Prozent unterstützt und tun das auch jetzt. Dafür bin ich sehr dankbar. In aller Vorfreude auf die neue Aufgabe schwingt aber auch deutlich Wehmut mit beim Rückblick auf elf spannende Jahre Bundespolitik, auf viele kleine und große politische Erfolge.

Seit 2009 habe ich die Innenpolitik Deutschlands als Mitglied im Innenausschuss des Bundestages maßgeblich mitgeprägt. Seit 2014 war ich Obmann meiner Fraktion im Innenausschuss und zeitgleich Mitglied und seit fast drei Jahren Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums der Nachrichtendienste des Bundes. Darüber hinaus habe ich in vier parlamentarischen Untersuchungsausschüssen zum NSU, zum Fall Edathy und zum Breitscheidplatz-Anschlag vom einfachen Mitglied bis zum Vorsitzenden in allen Funktionen mitgewirkt. Besonders stolz bin ich aber auf die vielfältigen Initiativen für den Wahlkreis. Ich möchte hier nicht die großen und bekannten Erfolge aufzählen, weil ich oft auch einem einzelnen Bürger helfen konnte und das war mir am Ende genauso wichtig. Der Wahlkreis Lörrach-Müllheim ist für die CDU ein gut bestelltes Feld. An Bewerbern für meine Nachfolge wird es sicher nicht mangeln.

 

Meine Familie und ich mussten unser Leben 2009 komplett umkrempeln, so etwas kommt jetzt wieder auf uns zu und ich hoffe, es geht wieder gut. Ich will aber nicht vergessen, den vielen zu danken, die mich in diesen Jahren unterstützt haben. Ein Seiteneinstieg in die Politik ist schwieriger als er aussieht. Deshalb möchte ich stellvertretend meinem politischen Ziehvater Ferdinand Corsten noch einmal ganz herzlich danken.

 

Meine Frau und ich werden Weil am Rhein und dem Dreiländereck als unsere gewählte Heimat treu bleiben.


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Berlin | 29.06.2020
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