15.02.2017

Die Bundestagsabgeordneten Armin Schuster und Peter Weiß begrüßen eine Ausweitung der DNA-Analyse


 

Armin Schuster und Peter Weiß begrüßen die baden-württembergische Gesetzesinitiative im Bundesrat, künftig persönliche Merkmale aus DNA-Spuren wie die Augen-, Haar- und Hautfarbe sowie das biologische Alter zur Verbrechensbekämpfung verwenden zu dürfen. „Eine entsprechende Änderung der Strafprozessordnung haben Armin Schuster und ich bereits im Dezember 2016 in Berlin angeregt. Mit Blick auf die Freiburger Mordfälle wäre dies ein sehr effektives Ermittlungswerkzeug gewesen“, so Peter Weiß.

 

Armin Schuster stellt dazu fest: „Wir weisen aber von Anfang an darauf hin, dass auch die biogeografischen Daten, also die Frage der geographischen Herkunft des Täters ein weiteres wichtiges Bestimmungskriterium bei der DNA-Analyse darstellt." Der ursprüngliche Entwurf von Justizminister Guido Wolf (CDU) sah dieses für die Ermittlungen besonders bedeutsame Kriterium vor, wurde jedoch von den GRÜNEN im Land nicht mitgetragen.

 

"Die Bestimmung der biogeografischen Herkunft kann die Ermittlung der Täter deutlich erleichtern, gleichzeitig aber auch Unbeteiligte frühzeitig entlasten. Deshalb werden wir uns im Bund für die Erweiterung der DNA-Analyse um die biogeografische Herkunft stark machen", so Schuster und Weiß. 

 

Gemeinsame Pressemitteilung der Bundestagsabgeordneten Armin Schuster MdB und Peter Weiß MdB.