17.11.2017  | Lörrach | 

Weiterbau A98: CDU-Abgeordnete fordern raschen Planungsfortschritt


PRESSEMITTEILUNG

Bundestagsabgeordnete Felix Schreiner und Armin Schuster betonen Notwendigkeit rascher Ergebnisse der Bohrungen im Bad Säckinger Heilquellengebiet. Felix Schreiner erneuert Forderung nach Projektbeirat. Armin Schuster fordert direkten Weiterbau des Abschnittes A 98.5.

 

Die Bundestagsabgeordneten Felix Schreiner und Armin Schuster (beide CDU) haben den Beginn des Planfeststellungsverfahrens für den A98-Abschnitt zwischen Karsau und Schwörstadt zum Anlass genommen, um einen schnellen Planungsfortschritt für die weiteren Teilabschnitte bis Waldshut zu fordern. „Mit der Offenlage der Planungen zum fünften Abschnitt machen wir einen großen Schritt. Das bedeutet aber auch, dass wir mit der Arbeit an der Planung für den Streckenabschnitt von Schwörstadt bis Bad Säckingen dringend vorankommen müssen“, erklärten die beiden Abgeordneten.

Armin Schuster betonte, dass die Entlastung Schwörstadts überfällig sei und von der Klärung der Trassenfrage bei Bad Säckingen ab-hänge. „Unser kurzfristiges Ziel ist es nun, dass die Ergebnisse der Bohrungen im Bad Säckinger Heilquellengebiet rasch auf den Tisch kommen. Denn davon hängt alles Weitere ab“, so die Abgeordneten weiter.

Ziel müsse sein, so die Abgeordneten weiter, mit der Fertigstellung des Herrschaftsbucktunnels direkt mit dem Bau des Abschnittes A 98.5 beginnen zu können. „Ein zügiger Weiterbau im Raum Rhein-felden/Schwörstadt nutzt auch den östlichen Abschnitten. Darum ist uns wichtig, dass nun ohne Zeitverzug die Planungsarbeit für die weiteren Teilabschnitte in Angriff genommen wird“, erklärten die Abgeordneten.

Felix Schreiner bekräftigte auch seine Forderung nach einem „Pro-jektbeirat aus Akteuren der Region“. Ziel eines solchen Projektbei-rats sei es, die verschiedenen Einzelaktionen zu den einzelnen Teil-abschnitten zu koordinieren. „Am Hochrhein herrscht große Einig-keit über die Notwendigkeit einer raschen Realisierung der A98. Durch einen Projektbeirat können wir uns als Region auch gegen-über dem Bundesverkehrsministerium gemeinsam positionieren“, so der neu gewählte Bundestagsabgeordnete.

„Mit der Einstufung der Hochrheinautobahn A98 im neuen Bundesverkehrswegeplan hat die Hochrheinregion eine einmalige Chance. Diese Chance müssen wir nutzen und gemeinsam an einem Strang ziehen“, so die Abgeordneten abschließend.