17.07.2019  | Grenzach-Wyhlen

„H2 Wyhlen“ unter den Gewinnern beim Ideenwettbewerb „Reallabore der Energiewende“ des Bundeswirtschaftsministeriums


Konzept „H2 Wyhlen“ unter den Gewinnern beim Ideenwettbewerb „Reallabore der Energiewende“ des Bundeswirtschaftsministeriums

Antrag auf Förderung kann gestellt werden / Grüner Wasserstoff soll erforscht werden

 

Die zentrale Hürde beim Ideenwettbewerb „Reallabor Energiewende“ des Bundeswirtschaftsministeriums hat Energiedienst mit einem Projekt in Grenzach-Wyhlen genommen. Als eine von 20 aus 90 eingereichten Projektskizzen kam das Konzept „H2 Wyhlen“ in die engere Auswahl. Nun kann Energiedienst einen Antrag auf Förderung stellen.

„Es ist ein großer Erfolg für die gesamte Region, dass die Förderung nach Grenzach-Wyhlen kommt. Damit können zukunftsfähige Energietechnologien unter realen Bedingungen erforscht werden“, betont Armin Schuster (CDU), Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Lörrach-Müllheim. „Im Mittelpunkt steht der CO2-arme Wasserstoff, dessen Nutzung keine oder nur sehr geringe Treibhausgas-Emissionen bedeutet,“ so Schuster.

„Als Gemeinde sind wir stolz, dass das Projekt hier verwirklicht wird“, betont Dr. Tobias Benz, Bürgermeister von Grenzach-Wyhlen, „Ich bin der Überzeugung, dass der Brennstoffzellentechnologie eine zentrale Rolle in der Energiewende zukommen wird. Der Gewinn des Ideenwettbewerbs bestärkt uns als Gemeinde, dass wir die Power-to-Gas-Anlage unterstützt haben“, betont Dr. Benz.

Schuster und Dr. Benz betonen gemeinsam: „Vor allem angesichts der aktuellen Debatten in der Klimapolitik kann aus diesem Projekt ein energiepolitisches Leuchtturmprojekt werden“.

 

Bei dem Projekt geht es darum, einen Testraum für die lokale Energie- und Rohstoffversorgung der Sektoren Gebäude, Verkehr und Industrie auf Basis regenerativen, strombasierten Wasserstoffs zu untersuchen und zu entwickeln. In Wyhlen will Energiedienst gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Forschung, darunter das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung aus Stuttgart (ZSW) herausfinden, wie die Power-to-Gas-Infrastruktur am Wasserkraftwerk Wyhlen mit angrenzenden Quartieren und Industriearealen zu einem Gesamtsystem verknüpft werden kann.