29.07.2019  | Lörrach

Einführung einer zeitlich befristeten Wertgrenze für die Mehrwertsteuer-Rückerstattung: „50 Euro“ als Kompromiss bis zur Einführung der digitalen Abwicklung


Einführung einer zeitlich befristeten Wertgrenze für die Mehrwertsteuer-Rückerstattung:

„50 Euro“ als Kompromiss bis zur Einführung der digitalen Abwicklung

 

Armin Schuster (CDU), Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Lörrach-Müllheim, begrüßt den nun gefundenen Kompromiss zur Einführung einer zeitlich streng befristeten Bagatellgrenze Mehrwertsteuer-Rückerstattung in Höhe von 50 Euro. „Sie darf aber nur bis zur Einführung der digitalen Abwicklung gelten“, betont Schuster. „Die strenge zeitliche Befristung der Wertgrenze ist wichtig“, so Schuster.

Die unterschiedlichen berechtigten Belange werden mit diesem Kompromiss unter einen Hut gebracht: Wertschöpfung in der Region einerseits und Entlastung der Zollbeschäftigten andererseits. Armin Schuster: „Wichtig ist das Bekenntnis zur digitalen Abwicklung der Mehrwertsteuerrückerstattung, denn erst sie bringt eine wirkliche, umfassende Entlastung. Das muss jetzt mit Hochdruck umgesetzt werden“. Die Einführung einer Wertgrenze von 175 Euro ist damit vom Tisch. „175 Euro sind eben gerade keine Bagatelle!“, hebt Schuster hervor. Schuster bekräftigt mit Blick auf den Einzelhandel, dass der Schweizer Einkaufstourismus ein wesentlicher Faktor für die lokale Wirtschaftskraft in der Grenzregion sei. „Eine Wertgrenze von 175 Euro hätte einen beträchtlichen ökonomischen Schaden ausgelöst. Jetzt geht es darum, dass wir die digitale Lösung endlich voranbringen“, so Schuster.