02.08.2012

Durchgehende Autobahn am Hochrhein nötig.


Gespräch in Rheinfelden zu neuer Abschnittsbildung bei A 98

 

Nach dem Gespräch am 24.07.2012 im Rheinfelder Rathaus über die Chancen einer neuen Abschnittsbildung bei der Weiterplanung der A 98 äußert sich Bundestagsabgeordneter Armin Schuster in einer ersten Stellungnahme: „Dass das Regierungspräsidium Freiburg einen zügigen Weiterbau der Hochrheinautobahn anstrebt, ist sehr erfreulich. So können die Belastungen für den Dinkelberg und Schwörstadt hoffentlich bald reduziert werden. Jedoch müssen neue Betroffenheiten in Schwörstadt vermieden werden. Das Regierungspräsidium sollte in den kommenden Wochen in Detailplanungen aufzeigen, wie es die Bürgerinnen und Bürger im Nordosten der Stadt vor Lärmemissionen schützen will.“

 

Bei der Linienführung im neuen Abschnitt 98.6 warnt Schuster vor einer Präjudizierung: „Der Hochrhein benötigt eine durchgehende Autobahn. Dies wäre mit der Bergtrasse möglich, aber auch mit der Alternativtrasse denkbar. Wir müssen allerdings aufpassen, dass wir nicht am Ende im Abschnitt 98.6 eine Bundesstraße durch die Hintertür bekommen. Die neu vorgesehene Anschlussstelle östlich der Wolfsgrabentalbrücke soll als Bundesstraße mit starkem Gefälle ins Tal geführt und östlich Schwörstadts an die B 34 angebunden werden. Sie könnte später Teil einer neuen Trasse in Richtung Osten werden. Damit besteht die Gefahr, dass die Landesregierung sich klammheimlich von der Autobahn verabschiedet und die von den Grünen favorisierte Umgehungsstraßenlösung durchsetzt.“