03.08.2018 | Efringen-Kirchen

03.08.2018 | Efringen-Kirchen

Teilnahme an der gemeinsamen Hubschrauber-Sprungfahndung der deutschen Bundespolizei und des Schweizer Grenzwachtkorps


Anlässlich seines Besuchs bei der Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein verschafften sich Stephan Mayer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, und Armin Schuster (CDU) einen internen Einblick in die gemeinsamen Hubschrauber-Sprungfahndung der deutschen Bundespolizei und des Schweizer Grenzwachtkorps. Neben der Bundespolizei waren auch der deutsche Zoll, die Landespolizei und die Schweizer Seite (jeweils die örtliche Kantonspolizei) in den Einsatz eingebunden.

Diese Fahndungsart ist die effektivste Form im Rahmen der Schleierfahndung: Mit einem Hubschrauber des Modells „Super-Puma“ der deutschen Bundespolizei fliegt das gemischte Team in Sekundenschnelle an einem wichtigen Verkehrsnotenpunkt ein und baut eine mobile Kontrollstelle auf, z.B. eine Autobahn-auffahrt, einem Verkehrskreisel oder an einer viel befahrenen Straßenkreuzung. Das gesamte Equipment für die Einrichtung der Kontrollstelle wird im Hubschrauber mitgeführt. Ebenfalls die mobilen Fahndungscomputer beider Behörden.

Der deutsch-Schweizer Polizeivertrag macht es möglich. Nach maximal 60 Minuten ist die ganze Kontrolle schon wieder vorbei. Die Kontrollstelle wird abgebaut und der Weitertransport von Personal und Gerät erfolgt wieder mit dem Hubschrauber. Dabei wechselt das Team stündlich die Landesgrenzen.

Die Zusammenarbeit zwischen den in- und ausländischen Sicherheitsbehörden war wie gewohnt vertrauensvoll und kooperativ. Die hohe Anzahl der gemeinsam getätigten Feststellungen belegen die große Effizienz dieser gezielt geplanten grenzüberschreitenden Fahndungsaktionen.